Etwas weiter westlich von Siem Reap, in Sotnikum, sowie in Takeo, im Süden des Landes, unterstützten die Mitarbeiter ebenfalls Kliniken für chronische Krankheiten. Gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium unterstützt Ärzte ohne Grenzen die Dezentralisierung der Kliniken. So werden Mitte Juli 2006 rund 500 Patienten in dezentralisierten Behandlungszentren in der südlich gelegenen Stadt Kampong Trach sowie in Poipet, nahe der Grenze zu Thailand, versorgt.
Das Krankenhaus in Kompong Cham, im Osten des Landes, ist das einzige Hospital, in dem nicht nur HIV/Aids-Patienten aus der Provinz behandelt werden, sondern auch aus den umliegenden Provinzen Kompong Thom, Kratie und Stung Treng. Ende 2006 werden hier rund 1.600 Patienten versorgt.
In Sotnikum betreut Ärzte ohne Grenzen ein Tuberkuloseprogramm in 180 abgelegenen Dörfern. Alle zwei Wochen werden die Patienten zu Hause von einem medizinischen Team besucht. In der Zwischenzeit kümmern sich Freiwillige aus den jeweiligen Gemeinden darum, dass die Patienten ihre Medikamente regelmäßig einnehmen.
Die Malariaprojekte in den beiden westlichen Städten Sotnikum und Pailin werden Ende 2006 an das Gesundheitsministerium übergeben.
Ärzte ohne Grenzen arbeitet seit 1989 in Kambodscha.
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