Deutschland hat für die Wiener Zwischenkonferenz einen Bericht zur Umsetzung des WHO-Kinderaktionsplans vorgelegt. Durch die enge Zusammenarbeit der Umwelt- und Gesundheitspolitik sind große Fortschritte erzielt worden und ein hohes Niveau ist erreicht. Zu den positiven Befunden des Berichtes zählt, dass die Zahl der im Straßenverkehr getöteten Kinder in Deutschland seit 1970 um mehr als 90 Prozent zurückgegangen ist. Dies ist durch gesetzliche Regelungen, technische Verbesserungen und intensive Aufklärung erreicht worden. Jedoch sind immer noch Umweltrisiken für Kinder und Erwachsene vorhanden, und neue Belastungen für die menschliche Gesundheit rücken ins Blickfeld. Deshalb wird die Bundesregierung sich weiter dafür einsetzen, dass bei umweltbezogenen Maßnahmen die gesundheitsschützende Wirkung und die Prävention in den Vordergrund gestellt werden. Dies wird durch das Aktionsprogramm Umwelt und Gesundheit (APUG) der Ministerien und Bundesoberbehörden unterstützt.
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