Immer mehr Menschen entscheiden sich, im Falle ihres Todes ihre Organe zu spenden. Der Aufwärtstrend der letzten Jahre hält an, doch der Bedarf an Organspenden ist noch lange nicht gedeckt. Laut DSO, der Deutschen Stiftung Organtransplantation, stieg die Anzahl der Organspender im ersten Halbjahr dieses Jahres nach vorläufigen Angaben bundesweit um 6,5 Prozent auf 667. Die Zahl der Transplantationen erhöhte sich um 5,2 Prozent auf 2140. Nach wie vor werden allerdings weit mehr Organe benötigt, als zur Verfügung stehen. Ein Organspendeausweis ist bei vielen Krankenversicherungen, in Krankenhäusern, Arztpraxen und Apotheken kostenlos erhältlich. Hier kann der Inhaber unmissverständlich festlegen, ob und welche Gewebe oder Organe nach ärztlicher Feststellung des Todes entnommen werden dürfen. Der Ausweis sollte ständig mitgeführt und möglichst in regelmäßigen Abständen aktualisiert werden.