Daneben kann der WWF auch einen wirtschaftlichen Erfolg vermelden. Mit Einnahmen in Höhe von insgesamt 25,6 Millionen Euro wurde sogar das Rekordniveau von 2003 knapp übertroffen. Privatpersonen spendeten 15,7 Prozent mehr als im Vorjahr, während hingegen Unternehmen und öffentliche Hand dies deutlich weniger taten.
Insgesamt 19,5 Millionen Euro wendete der WWF Deutschland für Naturschutzarbeit in insgesamt 88 Projekten auf – von der Bewahrung der Tropenwälder in Südostasien und Zentralafrika über die Renaturierung der mittleren Elbe bis hin zur politischen Lobbyarbeit in Berlin und Brüssel.
Im Mittelpunkt 2005 stand die Kampagne zur Rettung der Orang-Utan-Wälder auf Borneo.
Erste Erfolge: Auf Initiative des WWF einigten sich im April 2005 in Brunei Regierungsvertreter aus den drei Borneo-Ländern auf einen Aktionsplan für den Schutz ihrer Regenwälder im Herzen der Insel. Außerdem konnte dort eine geplante 1,8 Millionen Hektar große Ölpalmplantage verhindert werden. Für die Orang-Utans sicherte der WWF in Sabah im malaysischen Teile Borneos ein 300.000 Hektar großes Waldgebiet vor der Umwandlung in Plantagen.
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