Sanierte Häuser sparen bis zu 90 Prozent des Energieverbrauchs
Ein durchschnittliches Einfamilienhaus ist laut Statistischem Bundesamt knapp 130 Quadratmeter groß und verbraucht rund 250 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr. „In den drei Wintermonaten entsteht ungefähr die Hälfte der jährlichen Heizkosten“, weiß Brickwedde. Umfangreich sanierte Häuser kämen mit deutlich weniger Energie aus: Bis zu 90 Prozent der Kosten könnten Eigentümer einsparen. Zugige Fenster ade: Sanierte Häuser böten durch gut gedämmte Wände und Böden ein deutlich besseres Wohnklima. Und wer weniger Öl oder Gas verbrenne, helfe dem Klima. Auch wenn dieser Winter ungewöhnlich kalt gewesen sei – langfristig müsse von einer deutlichen Erderwärmung ausgegangen werden, die viele Dürren oder auch stärkere Wirbelstürme mit sich bringen werde. „Über die Sanierung des Hauses nachzudenken, lohnt sich nicht nur für das Klima und den eigenen Geldbeutel“, resümiert Brickwedde.
Handwerker führen kostenlosen Energie-Check durch
Über 9.900 Handwerker sind im Rahmen von „Haus sanieren - profitieren“ inzwischen bundesweit geschult und können ihren Kunden den kostenlosen Energie-Check anbieten. In einem Farbschema von rot bis grün werden die einzelnen Gebäudeteile bewertet. Damit aber nicht genug: Wie es schrittweise weitergehen könnte – das können Hausbesitzer im Anschluss in einer DBU-Broschüre nachlesen. Wer Interesse an dem unverbindlichen Service hat, findet geschulte Handwerker in der Nähe unter www.sanieren-profitieren.de.
Foto: © DBU
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