„Der Ansatz geht ganz offensichtlich auf, denn bald ist das Dutzend voll“, sagt Hans-Jörg Barth, Projektleiter von „Klimaschutz – das Allgäu handelt“. Immer mehr Unternehmen nutzen die Gelegenheit um einen CO2-Diäterfolg in zweierlei Hinsicht zu erzielen: Erstens sparen sie dank professioneller Betreuung durch eza! oder Ingenieurbüros Energiekosten ein. Zweitens fördern die Betriebe den Ausbau alternativer Energien in der Region, indem sie für die unvermeidlichen Restemissionen in einen Klimafonds Ausgleichszahlungen leisten. Ein Klimaschutzbeirat entscheidet darüber, welche Projekte die Förderung aus dem Fonds bekommen. Das könnte beispielsweise eine Energieeinsparaktion für Schulen oder ein Nahwärmenetz sein.
Mit „Klimaschutz – das Allgäu handelt“ setzt die Allgäu Initiative in Zusammenarbeit mit eza!, AÜW und ZAK so neue Impulse für die Reduzierung des CO2-Ausstoßes. „Für uns ist es schön, dass wir jetzt in konkrete Klimaschutzprojekte hier in der Region investieren können und nicht irgendwo auf der Welt“, sagt Herbert Horelt, Geschäftsführer von Haglöfs Deutschland. Neben der Deutschlandzentrale des schwedischen Outdoorkonzerns im Kempten haben sich beispielsweise auch die Kurklinik Eggensberger in Hopferau, der Entsorgungsbetrieb Dorr in Kempten, Verpackungsspezialist VG Nicolaus oder die Kanzelwandbahn für den Klimaschutz mit System entschieden. „Die Unternehmen erkennen mehr und mehr, dass sie von weitsichtigem Handeln letztlich profitieren“, meint Barth, „weil sie dadurch Betriebskosten senken können und gleichzeitig etwas für ihr Image tun.“
Foto: © heidemarie baier / PIXELIO
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