„Besonderes Merkmal von Schülerfirmen ist, dass auch lernschwächere Schüler ihre persönlichen Stärken jenseits des normalen Unterrichts einbringen können“, so Prof. Dr. Gerhard de Haan, Leiter des Arbeitsbereiches an der FU Berlin. So würden in Nachhaltigen Schülerfirmen auch Zielgruppen angesprochen, die beim Thema Nachhaltigkeit durch gängige Bildungsmaßnahmen kaum erreicht würden. Doch was macht eine „Nachhaltige Schülerfirma“ aus? Wie kann sie aufgebaut und pädagogisch sinnvoll unter ökologischen, ökonomischen und sozialen Gesichtspunkten geführt werden? Wie können Schulen motiviert und unterstützt werden, solche Schülerfirmen einzurichten und somit das Profil der Schule zu schärfen?
Teilnehmer sollen selbst Schulungen anbieten können
Auf Basis wissenschaftlich fundierter Inhalte sowie praxis- und teilnehmerorientiert werden den zukünftigen Multiplikatoren die Kenntnisse und Fähigkeiten zum Begleiten, Betreuen und Beraten von „Nachhaltigen Schülerfirmen“ vermittelt. Das nötige betriebswirtschaftliche und juristische Grundwissen kann erworben, Qualitätsstandards im Leitbild der Nachhaltigkeit können vermittelt werden. Zusätzlich sollen gelungene Beispiele regionaler Institutionen von Bildung nachhaltiger Entwicklung vorgestellt werden. Nach der Schulung sollen die Teilnehmer in der Lage sein, selbst Fortbildungen für Multiplikatoren anbieten zu können. Die 18-monatige Schulung wird berufsbegleitend durchgeführt und von den Kultusministerien unterstützt. Die Fortbildung schließt mit einem Zertifikat der FU Berlin ab. Die Ergebnisse der Schulung sollen anschließend in einem Handbuch publiziert werden. Interessenten können sich ab sofort bei der FU Berlin unter Telefon 030/83855085 oder per E-Mail unter plesse@transfer-21.de melden.
Foto: © DBU.de
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