Denn das alte Kasernengebäude soll zu einem umweltgerechten Veranstaltungs- und Tagungszentrum im Passivhausstandard umgerüstet werden. Neben der städtischen Theaterbühne soll es den Studenten auch als Audimax – als größter Versammlungsraum der Uni – dienen.
Die Doppelnutzung durch Stadt und Hochschule zeigt ganz neue Wege einer wirkungsvollen Gebäudenutzung. Und zum ersten Mal überhaupt wird es in Deutschland ein Theater im Passivhausstandard geben!
Passivhausstandard bedeutet, dass das Theater so gut wärmegedämmt sein wird, dass es keine herkömmliche Heizungsanlage mehr benötigt. Tageslicht und die Abwärme von Personen und technischen Geräten decken in erster Linie den Heizenergiebedarf. Die benötigte Restwärme wird durch vorgewärmte Frischluft zugeführt.
„Damit wird der Komfort für die Besucher deutlich steigen – gleichzeitig wird der Energieverbrauch auf weniger als ein Viertel verringert“, erklärte Architekt Wollensak. Und: „In Sachen Klimaschutz wollen wir damit für das örtliche Handwerk, Studierende der Architektur und Ingenieurwissenschaften und die Wismarer Bürger ein Zeichen setzten“. Im Mai 2008 sollen anlässlich der 100-Jahr-Feier der Hochschule Wismar die ersten entscheidenden Projektergebnisse vorgestellt werden.
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