Mit dabei sind Architekturstudenten der Technischen Universität Darmstadt, deren Haus selbst so viel Energie produziert, dass sogar eine beachtliche Menge Strom ins Netz eingespeist werden kann. Das ungeschulte Auge sucht vergeblich nach den Solarpaneelen: Sie wurden auf den vielen Lamellen der Fensterläden sowie flach auf dem Dach aufliegend geschickt verborgen.
Auf der Nordseite ist das Haus vierfach verglast, die Fassade wird von Dachvorsprüngen und Fensterläden beschattet. In die Gipskartonplatten im Inneren des Hauses wurden Wachskügelchen eingelassen, die der Energiespeicherung dienen. Die gesamte Haustechnik wurde von dem Studententeam im Sockel des Hauses versteckt.
Der Raum darüber kann flexibel genutzt werden; je nach Tageszeit und Bedürfnis verschwindet das Bett im Boden, das Badezimmer wird tagsüber zu einer WC-Zelle zusammen geschoben und auch die Esszimmermöbel finden zusammengefaltet ihren Platz im Boden. Auf diese Weise entsteht eine Grundfläche von 74 Quadratmetern.
Der Wettbewerb findet vom 12. bis zum 20. Oktober statt, dann treten die Darmstädter gegen ein spanisches, siebzehn amerikanische und ein puerto-ricanisches Studententeam an. Über die Energiebilanz hinaus fließen auch andere Faktoren in die Wertung ein: Wohnlichkeit, Architektur und Licht bringen Punkte. Ein deutsches Team ist in diesem Jahr zum ersten Mal dabei.
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